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Daten
& Fakten
Der Schutz von Fischen und anderen Lebewesen ist ein zentraler Bestandteil des Designs – nicht nur eine Zusatzfunktion. Mehrere Maßnahmen greifen dabei ineinander: Das Netz hat eine Maschenweite von 5 bis 10 mm, sodass kleinere Fische, Laich und Insekten problemlos hindurchschwimmen können, während Makroplastik wie Flaschen, Textilien oder Scooterteile zurückgehalten wird. Die Form des Netzes ist zusätzlich als nach oben offener, nach unten geschlossener Trichter gestaltet – dadurch bleibt der Fangbereich auf die oberen Wasserschichten begrenzt, wo sich die meisten Plastikteile ohnehin sammeln, statt tief ins Wasser oder gar den Gewässerboden einzudringen.
Auch der Einsatzzeitraum ist bewusst geplant: Während der Laich- und Brutzeit zwischen März und Juni wird der Roboterfisch nicht oder nur stark eingeschränkt eingesetzt, um empfindliche Entwicklungsphasen im Ökosystem nicht zu stören. Zusätzlich schwimmt er bevorzugt in einer Tiefe von 0 bis 50 cm – also genau der Zone, in der Treibmüll an der Oberfläche unterwegs ist – und meidet damit gezielt den Gewässerboden mit seinen Sedimenten und Laichgebieten.



